Die Physik-Fachbereiche in Deutschland haben in der Vergangenheit sehr einheitliche Studiengangskonzepte entwickelt - Experimentalphysik, Theoretische Physik, Laborpraktika und Mathematik sind die Hauptkomponenten. Dazu kommen Wahlpflichtveranstaltungen, die bestimmte Gebiete weiter vertiefen. Wie eine aktuelle Umfrage der Konferenz der Fachbereiche Physik ergab, ist diese Vergleichbarkeit der Studiengänge und der Abschlüsse auch bei den neuen Bachelor- und Master-Studiengängen gewährleistet. >>>
Diplomstudiengänge werden überall durch Bachelor/Master-Studiengänge ersetzt (vgl. Infokasten rechts). Der zusätzliche Zwischenabschluss nach dem Bachelorstudium ermöglicht im Masterstudium eine gezieltere fachliche Neuorientierung auf ein physikalisches Spezialgebiet. Insgesamt bietet die Summe aus Bachelor und Master inhaltlich mehr als der bisherige Diplomabschluss. Laut einer Umfrage der Konferenz der Fachbereiche Physik ist die Umstellung an vielen Fachereichen inzwischen abgeschlossen. >>>
Die Studiengebühren wurden und werden dafür verwendet die
Vorlesungssammlung, Versuchsaufbauten im physikalischen Praktikum und die
Ausstattung der Seminarräume zu verbessern und zu erweitern. So wurden
seit 2007 neue Mess- und Anzeigegeräte angeschafft und die
Medienausstattung des Hörsaals durch einen Videoadapter und neuer
Mikrophone erweitert. Im Grundpraktikum konnten dadurch viele Versuche
komplett überarbeitet und/oder wesentlich verbessert werden.
Ausserdem wurden zwei Stellen für Lehrkräfte für besondere Aufgaben
geschaffen. Die beiden Lehrkräfte, Herr Dr. Ziegler und Herr Dr. Hauser,
sind Ansprechpartner für Studierende, die beim Lösen der Aufgaben oder
bei der Nachbearbeitung der Vorlesungen auf Probleme oder offene Fragen
gestossen sind. Sie werden von den Studierenden auch kontaktiert, wenn es
um die Prüfungsvorbereitung geht. Dadurch tragen die beiden Lehrkräfte
zum Verstädnis der physikalischen und mathematischen Zusammenhänge bei.
Desweiteren sind Herr Dr. Ziegler und Herr Dr. Hauser in der Lehre tätig.
Die Stelle von Herrn Dr. Ziegler (Theoretische Physik und Mathematik) wird
zu 50% Prozent und die von Herrn Dr. Hauser (Experimentelle Physik) wird
zu 100% aus Studiengebühren finanziert.
Die Einführung der neuen Studiengänge ist auch mit einer neuen Art der Qualitätssicherung verbunden. Studiengänge werden nur zugelassen, wenn sie von einem unabhängigen Gutachtergremium gründlich geprüft und für gut befunden wurden. In Osnabrück wurden alle Studiengänge der Physik diesem Prüfungsverfahren unterzogen - mit ausgezeichnetem Erfolg. >>>
In einer Reihe von Konferenzen beschäftigten sich die europäischen Bildungsminister mit der Angleichung der europäischen Hochschulstrukturen. Im Juni 1999 wurde schließlich in Bologna vereinbart, dieses Ziel in 30 europäischen Ländern bis zum Jahre 2010 zu erreichen (unterschrieben von 29 europäischen Bildungsministern).
Die wesentlichen Elemente der Bologna-Vereinbarung lassen sich in sechs Punkten zusammenfassen:
Ausführliches dazu hier >>>